Industrieunternehmen, besonders jene mit kritischer Infrastruktur, sehen sich wachsendem Druck ausgesetzt, physische und digitale Sicherheitsmaßnahmen zu integrieren. Hintergrund sind steigende Cyberbedrohungen und strengere Regelwerke wie die NIS-2-Direktive und das kommende KRITIS-Dachgesetz. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beurteilt die Bedrohungslage als kritisch; Schäden für die deutsche Wirtschaft liegen im dreistelligen Milliardenbereich durch Datendiebstahl, Sabotage kritischer Infrastrukturen oder Ransomware-Anschläge.
Industrielle Umgebungen mit hybriden IT- und OT-Strukturen gelten als besonders anfällig. NIS-2 und das KRITIS-Dachgesetz erweitern die Anforderungen an Risikomanagement erheblich und bergen erhebliche Haftungsrisiken für Unternehmensführungen. Moderne Zutrittskontrolle entwickelt sich dabei von einem einfachen Gate-Key-System zu einer intelligenten Komponente der Cyber-Resilienz insgesamt. Assa Abloy hat ein Whitepaper veröffentlicht, das aufzeigt, wie physische und digitale Sicherheitsmaßnahmen wirksam zusammengebracht werden, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen und Infrastrukturen nachhaltig zu schützen.
Kernpunkte:
- Experten bewerten die Bedrohungslage gemäß aktuellen Berichten des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als kritisch.
- Die Schäden für die deutsche Wirtschaft liegen durch gezielten Datendiebstahl, Sabotage kritischer Infrastrukturen oder Ransomware-Attacken im dreistelligen Milliardenbereich.
- Die NIS-2-Direktive und das kommende KRITIS-Dachgesetz erweitern die Verpflichtungen zum Risikomanagement massiv, einschließlich erheblicher Haftungsrisiken für die Unternehmensleitung.
Quelle: PROTECTOR (Portal für Sicherheit) (Deutsch)