Der Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Berliner Abgeordnetenhauses führte eine öffentliche Anhörung zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Berliner Wasserinfrastruktur durch. Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) präsentierten Maßnahmen gegen Cyberangriffe, Sabotage, Social Engineering, Desinformation und KI-gestützte Attacken. Das Unternehmen hat regelmäßige Trainings, Penetrationstests und Anti-Phishing-Kampagnen implementiert sowie eine eigene Corporate-Security-Abteilung mit Chief Security Officer und Chief Information Security Officer etabliert.

Die NIS-2-Gesetz und das KRITIS-Dachgesetz unterstützen die Sicherheitsmaßnahmen der BWB. Das Unternehmen bewies seine Leistungsfähigkeit bei Stromausfällen in Zehlendorf (Januar) und Treptow-Köpenick (September), indem es die Wasserversorgung aufrechterhielt. Alle großen und kleineren Wasserwerke in Berlin sind mit Notstromaggregate ausgestattet. Die BWB empfahl gemeinsame Übungen mit zuständigen Behörden und anderen KRITIS-Betreibern sowie die Definition von Standards für die Aufrechterhaltungsdauer von Kerndienstleistungen.

Kernpunkte:

  • Der Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Betriebe führte eine öffentliche Anhörung zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Berliner Wasserinfrastruktur durch.
  • Die Berliner Wasserbetriebe sehen sich Bedrohungen durch Cyberangriffe, Sabotage, Social Engineering, Desinformation und KI-gestützte Attacken ausgesetzt.
  • Die Berliner Wasserbetriebe haben Maßnahmen wie regelmäßige Übungen, Penetrationstests, Anti-Phishing-Kampagnen und eine Corporate-Security-Abteilung mit CSO und CISO implementiert.

Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin — Ausschuss Wirtschaft, Energie und Betriebe (Deutsch)