Andreas Flemming von Genetec betont, dass moderne Sicherheitskonzepte für Großveranstaltungen KI, Videoüberwachung und Zutrittskontrolle in einem gemeinsamen, echtzeitgestützten Lagebild integrieren müssen. Der Sicherheitsperimeter erstreckt sich weit über die eigentlichen Veranstaltungsorte hinaus und umfasst Fanzone und Transportinfrastruktur. Während klassische Videoüberwachung nur Rohbilder liefert, ermöglicht KI-gestützte Videoanalyse die Erkennung relevanter Muster aus großen Datenmengen. Die größten Hürden für Systemintegration sind oft organisatorisch statt technisch, doch die Technologie ermöglicht zunehmend präventive Maßnahmen, ohne Bedrohungen vollständig auszuschließen.

Kernpunkte:

  • Moderne Sicherheitskonzepte bei Großveranstaltungen müssen KI, Videoüberwachung und Zutrittskontrolle zu integrierten Lagebildern verbinden.
  • Der Sicherheitsraum erstreckt sich weit über die eigentlichen Veranstaltungsorte hinaus.
  • Großveranstaltungen wie Festivals oder die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sind erheblich komplexer als frühere Veranstaltungen.

Quelle: PROTECTOR (Portal für Sicherheit) (Deutsch)