Der Forschungsverbund RESILIA an der Freien Universität Berlin entwickelt Bildungsansätze zur Stärkung der Resilienz von Bevölkerung und kritischer Infrastruktur in Notlagen. Inspiriert wurde das Projekt durch einen simulierten großflächigen Stromausfall in Berlin Anfang 2026, der 100.000 Einwohner und zahlreiche kritische Einrichtungen betraf. Das vom Bundesforschungsministerium über vier Jahre mit etwa 16 Millionen Euro geförderte Konsortium nutzt drei spezialisierte Resilienzlabore – ein stationäres am Ostbahnhof, ein mobiles für Einsätze in Städten und Gemeinden sowie ein virtuelles – um Krisenszenarios zu simulieren und die Risikokompetenz sowie die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Rettungsdiensten und Öffentlichkeit zu verbessern.
Kernpunkte:
- Forschende im Zusammenschluss „RESILIA" entwickeln Bildungsansätze zur Stärkung der Resilienz von Bevölkerung und Schutzstrukturen in Notlagen.
- Der Stromausfall Anfang 2026 war wie eine Blaupause für den neuen Forschungsverbund RESILIA.
- Sein Team untersucht beispielsweise, welche technischen Anforderungen robuste Informations- und Kommunikationswege in Krisen brauchen.
Quelle: Tagesspiegel (Deutsch)