Nach dem Fund einer sprengstoffbeladenen Drohne am Flughafen Leipzig/Halle Anfang August wird ein russisch-lettischer Staatsbürger als Hauptverantwortlicher verdächtigt. BND-Chef Martin Jäger beschreibt die aktuelle Situation mit Russland als „Schattenkrieg". Als Reaktion auf diese und weitere Drohnenbedrohungen haben der Flughafen Stuttgart sowie der Flughafen Hamburg Drohnen-Erkennungssysteme implementiert, während Leipzig/Halle ein solches System in Kürze einführen wird.

VfS-Geschäftsführer Carsten Feddern und Rechtsanwalt Henry J. Bauer erläutern aktuelle Drohnenabwehrmaßnahmen und die rechtliche Situation für Flughäfen in Deutschland. Im Bereich der Videosicherheit spielen KI-gestützte Analyseverfahren eine zunehmend wichtige Rolle. Dabei wird die Rentabilität von Sicherheitsinvestitionen nicht allein durch Sicherheitsgewinne gemessen, und moderne Überspannungsschutzvorrichtungen bleiben auch bei hohen Temperaturen für mindestens 30 Minuten funktionsfähig.

Kernpunkte:

  • Eine sprengstoffbeladene Drohne wurde in der Nacht des 4. auf 5. August am Flughafen Leipzig/Halle entdeckt
  • Ein russisch-lettischer Staatsbürger gilt als Hauptverantwortlicher für den Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle
  • Der Flughafen Stuttgart hat kürzlich ein neues System zur Drohnen-Identifikation in Betrieb genommen

Quelle: PROTECTOR (Portal für Sicherheit) (Deutsch)