Die Protekt 2026 Konferenz widmet sich den Folgen hybrider Anschläge und der Rolle kritischer Infrastrukturen sowie Schutz- und Präventionskonzepten. Die Veranstaltung diskutiert die Auswirkungen der veränderten geopolitischen Sicherheitslage auf Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, insbesondere in Deutschland und Europa. Eine an der Flughafen Leipzig/Halle gefundene Drohne mit Sprengstoff dient als aktuelles Beispiel solcher Bedrohungen.
Sabotage, Spionage, Cyberangriffe und Desinformation sind Teil der sicherheitspolitischen Realität. Seit Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine haben hybride Aktivitäten weiter an Bedeutung gewonnen. Oberst i.G. Armin Schaus vom Einsatzkommando der Bundeswehr wird über die Integration kritischer Infrastrukturen in Deutschlands Gesamtverteidigung sprechen.
Ein neues Zentrum zur Abwehr hybrider Bedrohungen in Berlin soll dabei helfen, Cyberangriffe, Propaganda und Spionage zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Kernpunkte:
- Die Protekt 2026 Konferenz wird die Folgen hybrider Anschläge und die Rolle kritischer Infrastrukturen hervorheben.
- An der Flughafen Leipzig/Halle wurde eine Drohne mit Sprengstoff gefunden.
- Die Bundesregierung stufte den Anschlagsversuch auf die Flughafen Leipzig/Halle als hybriden Anschlag ein und wies die Verantwortung Russland zu.
Quelle: PROTECTOR (Portal für Sicherheit) (Deutsch)